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Anfang und Mitte der 80er Jahre war Hans Möckel als Liedermacher zu Gange und tourte mit seinem 'Blues für Kopf bis Fuss' in ganz Deutschland durch diverse Kneipen und Kleinkunstbühnen.
Um
seine Langeweile zu vertreiben, seine mickrigen Gagen aufzubessern
und um seiner Stimme die für den Blues nötige Heiserkeit
zu
verleihen, stellte er sich tagsüber mit seiner Gitarre in die
Fussgaengerzone und erfreute die Passanten mit seinem badischen
Blues.
Er
stellte bald fest, dass die Freude und das Interesse der
Passanten sich eher in Grenzen hielt, und dass es notwendig war, seiner
Darbietung etwas mehr Originalität und Pepp zu verpassen.
Nach
dem Motto ,Wie werde ich vom Liedermacher zum Liederkracher' besorgte
er sich Pauke, Zimbeln, Pfeifen und Troeten, baute alles
zusammen, und die
RAMBO-TSCHAMBO-OHRWURM-BAND
war geboren. Bei der Namensgebung stand allerdings nicht der Name einer
bekannten amerikanischen Film-Figur Pate, die gabs damals noch nicht,
sondern der umgangssprachliche Begriff 'Rambo Zambo' bzw 'Ramba
Zamba', was sich hochdeutsch am besten etwa mit 'Halli Galli'
übersetzen lässt. Der Musikstil mutierte vom Blues zum
Rock'n
Roll und jahrelang galt die 'RAMBO-TSCHAMBO-OHRWURM-BAND'
als die kleinste Rock'n Roll-Show westlich des Orinoko.
Strassenmusikauftritten in diversen Fussgaengerzonen folgten bald Engagements bei Stadtfesten, Kleinkunstfestivals und anderen kulturellen Grossereignissen. Weitere Hoehepunkte in der Karriere der RAMBO-TSCHAMBO-OHRWURM-BAND waren Fernseh-Auftritte in Bioleks Quizsendung 'Mensch Meier' sowie bei der Berliner Funkausstellung in einer Show mit Mike Krueger.
Die
RAMBO-TSCHAMBO-OHRWURM-BAND
hat auch die Jahrtausendwende unbeschadet ueberstanden und frönt weiterhin
in unveraenderter Besetzung ihrem Rumpl'n Roll genannten
unverwechselbaren Musikstil.
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